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Pollhammer vulgo Herzog zu Freindorf

 
     
 

    

    

         

 
 

 

 
     
 

Hausgeschichte des Herzoggutes zu Freindorf

1595
Im Frühjahr 1595 wurden bei einem überaus starken Hochwasser Au-Grundstücke an der Traun im Bereich von Audorf und Rapperswinkel weggerissen. Dadurch wurden in diesem Bereich weitgehend die Grenzmarkierungen der Grundgrenzen verschoben. Am 9. Mai 1595 fand durch das Stift St. Florian als der zuständigen Obrigkeit eine neue Grundgrenzenbereinigung statt. Dabei fungierte „Wolf Herzog zu Freindorf“ als Zeuge.

1613
Am 29. Dezember 1613 fanden nach dem Tod von „Michael Herzog zu Freundorf“ Verlassenschaftsabhandlungen statt. Das Herzog-Gut stand unter der Herrschaft Pulgarn. Die Abhandlung über das Gut führte daher die Herrschaft Pulgarn durch. Es hatte aber Michael Herzog auch einen Holzstadl inne, der zur Herrschaft Ebelsberg grunduntertänig war. Daher wurde die Verlassenschaftsabhandlung über diesen Holzstadel von der Herrschaft Ebelsberg durchgeführt. Dabei wurde der Stadel auf 50 Gulden geschätzt. Es heißt aber:“ Weilen der solcher halb verfallen war“ wurde die Gebühr für die Abhandlung an die Herrschaft Ebelsberg auf 2 Gulden 4 Kreuzer ermäßigt. Das bedeutete, dass man nur von einem Wert von 25 Gulden ausging. (LA,Landgerichtsarchiv E2)

1826
In der Franziszeischen Fassion aus dem Jahre 1826 ist beim „Hörzig in Freundorf 11“ Johann Gastberger als Besitzer eingetragen. Das Bauareal des Hauses einschließlich Hofraum wird im „Bauparzellenprotokoll“ der genannten Fassion mit 365 Quadratklafter angegeben, das sind 954 Qudratmeter. (Franz.Fass.Traunviertel 46)


Die Pollhammer-Abstammung
Durch die mit Florian Pollhammer verehelichte Maria Gastberger kam der Name Pollhammer vom Bauern zu Hub- Gut auch auf das Herzoggut zu Freindorf.
Die Pollhammer-Abstammung lässt sich nur bis gegen Ende des 18.Jahrhunderts zurückverfolgen.
1.Florian Pollhammer
Der mit Maria Gastberger verehelichte Florian Pollhammer war geboren am 28.März 1872 als Sohn des Jakob Pollhammer auf dem Bauerngut zu Hub.
2. Jakob Pollhammer der jüngere
Der Vater des Florian Pollhammer war geboren am 2. Jänner 1804 in Allhaming. Dieser Jakob Pollhammer kam auf das Bauerngut zu Hub durch die Eheschließung der Witwe und Besitzerin des Bauerngutes zu Hub Gertrud Mühlberger, geb.Huber. Diese verwitwete Gertrud Mühlberger war die Tochter des Jakob Huber und der Theresia geb.Reiderin vom Bräuergütl in Grabwinkl.
Die Trauung von Jakob Pollhammer mit Gertrud Mühlberger fand am 3. Juli 1827 statt . (Trgb.IV, S.47)
Durch Heiratsvertrag vom 15. Juni 1827 wurde Jakob Pollhammer Mitbesitzer am Bauerngut zu Hub.
(Grundbuch der Stiftsherrschaft Gleink, Landesarchiv, Gr.B.Neuhofen,Hs.13,fol.29)

1929
Laut Ehevertrag vom 26. Jänner 1929 wurde Florian Pollhammer auch Mitbesitzer am Herzoggut zu Freindorf. (Grundbuch)
Das Bauer zu Hub-Gut wurde dem Sohne Karl Pollhammer und seiner Frau Maria übergeben.
Maria Pollhammer geb. Gastberger ist am 30. Mai 1950 gestorben.
Florian Pollhammer ist am 1.November 1956 gestorben.
Durch Einantwortung vom 21. Februar 1958 wurden die Geschwister Albert und Karoline Pollhammer Besitzer des Herzoggutes zu Freindorf . (Grundbuch)
Am 17. April 1988 starb der frühere Mitbesitzer des Herzoggutes zu Freindorf Albert Pollhammer.

1967
Durch Übergabe vom 2. Februar 1967 wurden Hugo und Theresia Pollhammer Besitzer.